Landespflege


Ein Grund zum Feiern
Geschrieben von: Marco Drechsel LWG   

50-mal Veitshöchheimer Landespflegetage

Den roten Teppich rollt man nur zu besonderen Ereignissen aus: Das 50. Jubiläum der Veitshöchheimer Landespflegetage, einer der größten Fachtagungen des Garten- und Landschaftsbaus (GaLaBau) im deutschsprachigen Raum, bot genau diesen Anlass. Fast 1.200 Tagungsgäste informierten sich am 20. und 21. Februar über die aktuelle Forschungsarbeit des Instituts für Stadtgrün und Landschaftsbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) sowie über aktuelle Trends und Entwicklungen, die die Branche bewegen.

 

Schon einmal über einen roten Teppich geschritten?
Das Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau bereitete „seinen Stars der Branche“
bei den 50. Landespflegetagen einen standesgemäßen Empfang.

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Interpersonelle Verhaltensbeeinflussung auf Grund von Kommunikationsprozessen
Geschrieben von: Nikolai Kendzia   

Der wirtschaftliche Schaden, der in Deutschland durch demotivierte Mitarbeiter entsteht beläuft sich nach einer Studie der amerikanischen Firma Gallup auf 256 Milliarden Euro. Pro Mitarbeiter gingen demnach einem Garten- und Landschaftsbau Unternehmen rund 7000 Euro im Jahr durch Krankheit, Unlust und Desinteresse verloren. Georg A. J. Zügler von der Unternehmensberatung Zügler B.C.T rechnet vor, dass die innere Kündigung der Mitarbeiter den Betriebsgewinn von durchschnittlich 5 Prozent schnell verschlingt. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) hatte zusammen mit dem Verein ehemaliger Veitshöchheimer e. V. (VEV) den Unternehmensberater aus der Baubranche zu einem Vortrag zum Thema „Führung für angehende Führungskräfte“ eingeladen. Rund 80 Prozent des Demotivationsschadens seien nach Zügler auf Fehler der Führungskräfte zurückzuführen.

 

Der Unternehmensberater Georg A. J. Zügler fordert die angehenden Führungskräfte auf,
mit den zukünftigen Kollegen aktiv zu kommunizieren.
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Landespflegetage: Blick in die Zukunft der Städte
Geschrieben von: Sybille Fertsch (LWG)   


Grün will hoch hinaus


Landschaftsgärtner sind auch Biotop-Architekten: Ihr Gestalten mit Pflanzen im öffentlichen wie privaten Raum bringe Ökologie in die Städte. Das betonte Yves Kessler, Vizepräsident des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. aus Gräfelfing bei der Eröffnung der 44.Veitshöchheimer Landespflegetage in den Mainfrankensälen vor mit rund 700 Gästen vollbesetztem Haus. Kessler forderte, die vielfältigen Kompetenzen der Landschaftsgärtner besser bekannt zu machen. Auch sollten die Berufsanfänger noch intensiver auf dem Gebiet der Pflanzenverwendung geschult werden. Organisator der Tagung ist die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.

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Eine Malve für den Herrn Minister?
Geschrieben von: Sybille Fertsch   

 

 

Foto LWG

 

Danke, lieber für die Dame dort, konterte charmant Claudio Violino, Minister für Landwirtschaft und Forsten der Autonomen Region Friaul-Venedig (zweiter von rechts). Der Italiener war eigens an die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim gereist, um die bereits bestehenden Beziehungen zu den Abteilungen Weinbau und Gartenbau weiter auszubauen. So interessierte er sich unter anderem vor allem für das Gewinnen von Biogas aus blütenreichen Wildkräutern. Die Versuchsfelder dazu konnten ihm LWG-Präsident Anton Magerl (zweiter von links und der Leiter der Abteilung Landespflege, Jürgen Eppel (links)  in der Kürze der Zeit nicht zeigen. Wohl aber einige der Pflanzen, die in den energiereichen Ansaaten vorhanden sind, wie die Malve in dieser Sommerblumenwiese zum Beispiel. Das Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ gehört zu den innovativsten der LWG. Es bietet eine ökologische Variante zum Anbau von Mais zur Biogasgewinnung bei hohem Ertrag.  Im Bild ganz rechts Regierungsrat Martin Schüssler vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

 

 

 
43. Landespflegetage: Vom Meister zum Master
Geschrieben von: Sybille Fertsch (LWG)   

 
Immer wichtiger: Städtisches Grün erfüllt viele Funktionen

„Wir sollten auf faule Kompromisse verzichten, wenn es darum geht, unsere Umwelt grün zu gestalten“, betonte der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Anton Magerl bei der Eröffnung der 43. Veitshöchheimer Landespflegetage  vor rund 700 Zuhörern in den Mainfrankensälen. „Der Slogan „Wohnen im Grünen“ dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Grün sorgfältig geplant, angelegt, gepflegt und in seiner Qualität erhalten werden muss, wenn es langfristig seine Funktion erfüllen soll, sagte Magerl.

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